Präsenzprüfungen

Verwendung unerlaubter Hilfsmittel
- bei nicht-prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen (Vorlesungsprüfungen)
  • Werden unerlaubte Hilfsmittel (Abschreiben, Handy, Schummelzettel etc.) verwendet, so wird diese Prüfung als erschlichene Leistung gewertet und im Sammelzeugnis mit einem X ausgewiesen. Bevor das X eingetragen wird, hat die SPL die betroffenen Studierenden zu konfrontieren.
  • Studierende können bei der oder dem Studienpräses binnen 14 Tagen ab der Eintragung die Löschung des Prüfungsantritts aus dem Sammelzeugnis beantragen. Gegen die bescheidmäßige Ablehnung der Löschung kann am Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt werden.

- bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen

  • Wird eine Teilleistung innerhalb einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung erschlichen (z.B. Abschreiben, Verwendung unerlaubter Hilfsmittel, Plagiieren etc.) so ist die gesamte LV als geschummelt zu werten und nicht zu beurteilen. Auch ist vor Eintragung im Sammelzeugnis („X“) die/der Studierende mit dem Vorwurf zu konfrontieren.
  • Studierende können bei der oder dem Studienpräses binnen 14 Tagen ab der Eintragung die Löschung des Prüfungsantritts aus dem Sammelzeugnis beantragen. Gegen die bescheidmäßige Ablehnung der Löschung ist die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig.
  • Im Sammelzeugnis scheint ein X auf. Der Prüfungsantritt zählt als solcher.
  • Ist eine Beurteilung durch die Verwendung von unerlaubten Hilfsmitteln erschlichen worden (z.B. die Prüfung wurde durch eine andere Person abgelegt) und kommt dieser Umstand erst nach der Notenvergabe zum Vorschein, dann findet ein Verwaltungsverfahren im Büro Studienpräses statt. Treffen die Vorwürfe zu, wird diese Beurteilung mittels Bescheid für nichtig erklärt. Im Sammelzeugnis wird die Note ersetzt durch ein „N“ (= nichtig erschlichen).