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WAHL-Bereich "Rechnungslegungsrecht"

(8 ECTS)

besteht aus

 

Leistungskontrolle: je Kurs 2 Klausuren + Mitarbeit

Sprache: Deutsch         


UK Berufsspezifisches Recht für Wirtschaftstreuhänder (wird jedes Wintersemester angeboten)

Inhalt: Besprochen werden insbesondere die einschlägigen nationalen Gesetze und die europarechtliche Vorgaben, Allgemeines zur Berufsanwartschaft, Voraussetzungen der Berufszulassung bzw die jeweiligen Fachprüfungsmodalitäten, die berufsrechtliche Vertretung sowie Berufsausübungsgrundsätze einschließlich Rechte und Pflichten des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers. Ebenso erörtert werden das Disziplinarrecht und die aktuelle Judikatur zur Haftung des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden einen Einblick in den Berufsstand der Wirtschaftstreuhänder zu verschaffen. Das – für Absolventen der Betriebswirtschaft – typische Berufsbild des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers steht hierbei im Vordergrund.


UK Rechtliche Rahmenbedingungen der Abschlussprüfung (wird jedes Wintersemester angeboten)

Inhalt: Im Fokus dieser Lehrveranstaltung stehen die rechtlichen Aspekte der Abschlussprüfung, welche nach dem Rechnungslegungsrecht des UGB in bestimmten Fällen zwingend vorgesehen ist. Abgesehen von der Frage wann eine Pflicht zur Abschlussprüfung besteht und welchen Gegenstand und Umfang selbige aufweist, werden insbesondere die Anforderungen an die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers nach UGB, Europarecht und internationalen Prüfungsstandards, sowie die Haftung des Abschlussprüfers näher behandelt. Ebenso werden die Grundlagen der Abschlussprüfung nach UGB, ISA und SAS vermittelt. Ergänzend findet eine Auseinandersetzung mit Gründungsprüfungen und Prüfungen im Rahmen von Umgründungen statt.


UK Rechtliche Rahmenbedingungen der Rechnungslegung (wird jedes Semester angeboten)

Inhalt: Diese Lehrveranstaltung besteht aus zwei Teilbereichen. Zu Beginn stehen die Erarbeitung des rechtlichen Rahmens der Rechnungslegung und die Diskussion von  Grundsatzfragen der Bilanzierung der Unternehmen, betreffend sowohl den Einzel- wie auch den Konzernabschluss im Mittelpunkt. Basis dafür bilden die Europarechtlichen Rahmenbedingungen, das Unternehmens-, Gesellschafts-, Konzern- und Steuerrecht.
Den Studierenden wird in Ergänzung zu anderen Lehrveranstaltungen und im Hinblick auf ihre künftige berufliche Tätigkeit ein fachübergreifender Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen der Rechnungslegung der Unternehmen geboten. Das selbstständige Erkennen und Lösen von speziellen Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisfragen der Rechnungslegung soll gefördert werden.
Der zweite Teil hat die vertiefte Erarbeitung rechnungslegungsrechtlicher Aspekte des Konzern-rechts zum Inhalt. Ausgehend von einer Erörterung der spezifischen Rechtsgrundlagen der Konzern-rechnungslegung werden Fragen und Besonderheiten des Konzernabschlusses, des Konzernanhangs und des Konzernlageberichts behandelt, wie etwa: Aufstellung des Konzernabschlusses (insbesondere Konsolidierungspflicht, größenabhängige Aufstellungsbefreiungen sowie sonstige Befreiungs-bestimmungen, Fristen); Inhalt und Form des Konzernabschlusses (anzuwendende Vorschriften, Erleichterungen); Prüfung, Feststellung und Offenlegung des Konzernabschlusses. Näher eingegangen wird auch auf besondere Rechtsfragen internationaler Konzernabschlüsse und die konzernrelevanten Bestimmungen des EU-Rechnungslegungsrechts. 

Institut für Recht der Wirtschaft
Ordinariat für Privat- und Wirtschaftsrecht

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